"Jenseits der Silbernen See, umgeben von dreizehn grünen Bergen,
liegt das wundersame Königreich des Prinzen der Dämmerung..."

[Rezension] Ursula Poznanski - Die Vernichteten ( #3 Eleria-Trilogie)


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Autor:                   Ursula Poznanski

Titel:                     Die Vernichteten

Verlag:                  Loewe Verlag

Seiten:                  528, Hardcover

Preis:                    18,95 EUR

ISBN-13:               978-3785575482

Teil einer Reihe:   Teil 3 von 3 (Achtung Spoiler!!!)
                             (Rezension zu Teil 1+2)

Bewertung:        5/5

Wenn deine Welt eine einzige Lüge ist, 
wie weit würdest du für die Wahrheit gehen?


Rias Entdeckung, warum sie beseitigt werden sollten, ändert alles.
Nicht nur sind sie alle geraubte Kinder der Clans, sondern auch Träger einer gefährlichen Seuche. Einer sich schnell verbreitenden Krankheit, der Tomma bereits zum Opfer gefallen ist.
Bei der Flucht aus Wien 2 musste Ria, Dantorian und Aureljo zurücklassen, um ihre schlimme Entdeckung von Quirin und Sandor rechtfertigen und bejahen lassen zu können.

Zurück beim Clan, erhält sie die Bestätigung und kann es nicht fassen, dass Quirin hinter der ganzen Sache steckt, da er mit Hilfe der Dornen erst jedes Clanbaby infiziert und dann im Kindesalter das Gegenmittel verabreicht. Die geraubten Babys tragen es allerdings weiter in sich und im Erwachsenenalter bricht die Krankheit dann aus.

Quirins Plan war es, mit Hilfe der Seuche, die Sphären zu vernichten und da Aureljo und Dantorian sich noch nichtsahnend in einer aufhalten, droht Ihnen und dem Sphärenbund weiterhin Gefahr.

Ria und Tycho, die sich weiter unter der Stadt verstecken, werden zudem plötzlich von den Mitgliedern des Schwarzdornclans entdeckt und angeklagt, Quirin, von dem nach seinem Geständnis jede Spur fehlt, umgebracht zu haben.
Sandor und Andris, den Ria aus den Sphären befreit hat, stellen sich hinter die Beiden und anstatt die 'Lieblinge' umzubringen, werden sie zusammen mit den beiden Schwarzdornen vertrieben, nicht jedoch bevor der Clan Sandor entmachtet hat.

Als sogenanntes 'Freiwild' schlagen sie sich fortan durch.
Doch droht Ihnen nicht nur Gefahr von den Clans, die auf sie Jagd machen.
Auch die Sentinel sind Ihnen auf der Spur und immer deutlicher werden die Zeichen, dass der Sphärenbund sich rüstet, alle Clans ein für alle Mal auszurotten.

Jedoch wer würde Ihnen glauben?
Und wie sollen sie die drohende Katastrophe nur aufhalten?

Zum Buch:


Nach der überragenden Auflösung am Ende des zweiten Bandes,
konnte ich es kaum erwarten, dass der Abschluss der Trilogie erscheinen würde.
Sofort war ich wieder mitten in der Handlung und durch die wunderbare Erzählweise der Autorin, konnte ich mich auch sofort wieder in Ria hineinversetzen.

Hatte ich zuerst Sorge, dass es Längen geben könnte, denn immerhin ist das Buch ein gutes Stück dicker als seine beiden Vorgänger, so wurde diese schnell beseitigt.

Von den Schwarzdornen schon nach wenigen Seiten vertrieben, ist Rias Reise ein einziger Nervenkitzel. Immer wieder gerät sie an die eigene Leistungsgrenze und ohne die anderen drei, wäre sie wahrscheinlich schon nicht mehr am Leben.
Sandor, der noch an seiner Entmachtung knabbert ist ihr dabei eine genauso wichtige Stütze, wie Andris, der ihr, nachdem sie ihn aus der Sphäre befreit hat, eine Art Vaterfigur ist.
Und auch Tycho, der mit seiner Lebendigkeit und seinem unbändigen Überlebenswillen nicht klein zu bekommen ist, gibt ihr immer wieder Mut, einen Ausweg zu suchen.

Aber so erging es nicht nur Ria, sondern auch mir als Leser.
Immer wieder ertappte ich mich dabei, mich zu fragen, wie die Autorin diese drohende Katastrophe noch auflösen wollte und doch hatte ich insgeheim Hoffnung, dass Ria etwas einfallen würde.
Schnell steuerte die Geschichte auf einen Höhepunkt hin und Frau Poznanski wäre nicht Frau Poznanski, würde sie dabei nicht dafür sorgen, dass man als Leser regelrecht an den Seiten klebt.

Ich war wie gebannt und hielt immer wieder den Atem.
Was sich auf den letzten Seiten abspielte, war einfach nur mitreissend und wunderbar zugleich, sodass ich das Buch mit einem riesigen Grinsen im Gesicht zuschlagen konnte.
Ich bin kein Mensch, der einfach zu beeinflussen ist und ausser Euphorie zeige ich selten Gefühle, wenn ich etwas lese, aber Frau Poznanski ist zudem etwas gelungen, was ich bisher noch nie hatte.
Mir kullerten ein paar Tränchen - Freudentränen, muss ich dazusagen.
Warum, werdet ihr merken, wenn ihr es selber lest.
An der betreffenden Stelle möchte man am liebsten die Welt umarmen.
So viele Emotionen in einem Buch sind einfach nur unglaublich.
Und dafür muss ich mich bedanken.
Denn auch, wenn uns Ria & Co. mit diesem Buch Lebewohl sagen,
so bleibt diese Trilogie für immer im Herzen.

Fazit:


Mit 'Die Vernichteten' knüpft Frau Poznanski auf berauschende Weise genau da an, wo der Vorgänger aufgehört hat und verwandelt den Abschluss der 'Eleria'-Trilogie in ein regelrechtes Feuerwerk der Emotionen. Spannung, Nervenkitzel und ein genialer Schreibstil, machen diesen dystopischen Thriller zu meinem bisherigen Jahreshighlight und sorgen dafür, dass Ria immer meine Heldin bleiben wird.

Berauschend, bewegend & besitzergreifend!






Kommentare:

  1. Hallo Shou-Maus,

    deine Gefühls-Achterbahnfahrt konnte ich förmlich spüren :-) Ich liebe die Reihe auch!

    Ganz liebe Grüße

    Kay

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  2. Vor allem wie sich die Ursula von Band zu Band gesteigert hat ist unbeschreiblich ;)

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    1. Das stimmt. Hatte der erste Teil noch keine volle Punktzahl von mir, haben es die Folgebände umso mehr verdient :-)

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  3. Huhu Nickylein, ganz ganz klar auch mein Jahreshighlight! Berauschend, bewegend, besitzergreifend, diese 3 Worte treffen so punktgenau zu - wundervoll!

    Liebe Grüße
    Shanty

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  4. Ohhhh was für eine tolle Rezension!!! <3 Man spürt deine Emotionen in jeder Zeile und ist irgendwie gleich mit begeistert! :D Ich fand es auch, wie du, total genial!!

    Wirklich toll geschrieben und absolut auf den Punkt getroffen, mein Nickylein! <3

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